{"id":1505,"date":"2024-09-24T11:36:09","date_gmt":"2024-09-24T09:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/?p=1505"},"modified":"2026-01-16T14:54:04","modified_gmt":"2026-01-16T13:54:04","slug":"ueber-mich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/?p=1505","title":{"rendered":"\u00dcber mich"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Wie aus einem Traum meine wahre Leidenschaft wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oft werde ich gefragt, wie ich eigentlich zur Hundetrainerin wurde. Die Antwort ist ein Weg voller Umwege und unerwarteter Begegnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein urspr\u00fcnglicher Traum war es, Tier\u00e4rztin zu werden. Als dieser Plan aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden nicht umsetzbar war, suchte ich nach Alternativen, denn eines war klar: Ich wollte mit Tieren arbeiten \u2013 im Zoo, mit Pferden. Hundetrainer in der heutigen Form gab es damals noch nicht; die Hundevereine waren die zentrale Anlaufstelle. Ein Unfall schr\u00e4nkte mich jedoch k\u00f6rperlich ein, sodass schwere oder lange stehende T\u00e4tigkeiten nicht mehr m\u00f6glich waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich besuchte eine weiterf\u00fchrende Schule und entdeckte \u00fcberraschend meine Freude an der Buchhaltung. Trotzdem str\u00e4ubte sich alles in mir dagegen, den ganzen Tag im B\u00fcro zu verbringen. Meine Berufswahl zur Steuerfachangestellten war zwar intellektuell spannend, aber sie erf\u00fcllte mich nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Wende: Fips, der Beagle aus dem Labor<\/h3>\n\n\n\n<p>Fast zeitgleich zog unser erster Labor-Beagle bei uns ein. Ich war zuversichtlich: Ich war mit Hunden aufgewachsen und hatte schon in jungen Jahren Sch\u00e4ferhunde durch Begleithundepr\u00fcfungen gef\u00fchrt. Ein kleiner Beagle, dachte ich, sollte kein Problem darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ich hatte die Rechnung ohne <strong>Fips<\/strong> gemacht. Er war acht Monate alt, hatte eine Versuchsreihe hinter sich und litt unter massiver Angst. Er traute sich nicht an den Futternapf und musste von uns per Hand gef\u00fcttert werden. Er knurrte meinen Mann an und geriet drau\u00dfen regelm\u00e4\u00dfig in Panik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hundevereine, die ich aufsuchte, halfen mir nicht weiter. Die g\u00e4ngige Meinung \u201eda muss er halt durch\u201c ignorierte v\u00f6llig, welche tief sitzenden Probleme Fips mit den allt\u00e4glichsten Dingen hatte. Ich sp\u00fcrte, dass ich einen anderen Weg finden musste. So begann ich, unz\u00e4hlige B\u00fccher zu kaufen und Seminare zu besuchen. Hundetrainer, die auf Angstverhalten spezialisiert waren, gab es damals kaum. Durch einen gl\u00fccklichen Zufall lernte ich in einem Forum jemanden kennen, die in der Schweiz Verhaltensbiologie von Hunden studierte. Sie unterst\u00fctzte mich per E-Mail und telefonisch \u2013 eine unsch\u00e4tzbare Hilfe in dieser Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon bald stellten sich erste Erfolge ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der zweite Neuzugang: Bingo<\/h3>\n\n\n\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter zog der zweite Labor-Beagle ein: <strong>Bingo<\/strong>. Er war eine sogenannte \u201e\u00dcberproduktion\u201c \u2013 ein h\u00e4ssliches Wort f\u00fcr das Gl\u00fcck, als Welpe nicht f\u00fcr eine Versuchsreihe ben\u00f6tigt zu werden. Bingo durfte das Labor mit zw\u00f6lf Wochen verlassen. Was konnte ein so junger Hund schon f\u00fcr schlimme Erfahrungen gemacht haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Wieder wurde ich eines Besseren belehrt: Bingo hatte zwar keine <em>schlechten<\/em> Erfahrungen gemacht, aber eben auch gar keine <em>normalen<\/em>. Extreme mangelnde Sozialisierung war das Problem. Erneut hie\u00df es f\u00fcr mich: zur\u00fcck auf die \u201eSchulbank\u201c des Hundewissens, um Bingo dabei zu helfen, ein gut sozialisierter Hund zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aus Erfahrung wird Leidenschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>Nachdem wir auch diese Herausforderung erfolgreich gemeistert hatten, wuchs in mir der Wunsch, andere Besitzer von Labor-Beaglen zu unterst\u00fctzen. Ich teilte unsere Erfahrungen in einem Forum mit Gleichgesinnten. Ich bemerkte schnell, wie viele Menschen mich kontaktierten, um Hilfe baten oder sogar weite Strecken auf sich nahmen, um mich pers\u00f6nlich zu treffen. Ich bl\u00fchte richtig auf! Endlich konnte ich Hunden helfen und mit Tieren arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang 40 war meine Motivation f\u00fcr das B\u00fcro endg\u00fcltig am Nullpunkt angelangt.<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam baute ich im Nebengewerbe meine Hundeschule <strong>Pf\u00f6tchenuni<\/strong> auf. Ich vertiefte mein Wissen durch diverse Fortbildungen zum Lernverhalten von Hunden. Nach zwei Jahren fasste ich den Entschluss: Ich k\u00fcndigte meinen Job, um mich vollst\u00e4ndig meiner Ausbildung zur Hundetrainerin zu widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>2014 schloss ich meine Ausbildung in der K\u00f6lner Hundeakademie mit bestandener Pr\u00fcfung ab und erhielt die Erlaubnis vom Veterin\u00e4ramt Dortmund, meine eigene Hundeschule zu f\u00fchren.<br><br>Meine vollst\u00e4ndigen Qualifikationen, inklusive aller Aus- und Weiterbildungen, finden Sie hier:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meine Leidenschaft wurde zu meinem Beruf<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Als Hundetrainerin m\u00f6chte ich vor allem eines erreichen: Das Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Hund zu verbessern und eine tiefe, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Mein Ziel ist es, Menschen zu helfen, ihre Hunde wirklich zu verstehen \u2013 f\u00fcr ein echtes Miteinander, anstatt nur nebeneinander her zu leben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Eure Astrid<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie aus einem Traum meine wahre Leidenschaft wurde. Oft werde ich gefragt, wie ich eigentlich zur Hundetrainerin wurde. Die Antwort ist ein Weg voller Umwege und unerwarteter Begegnungen. Mein urspr\u00fcnglicher&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1505","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1505"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1852,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1505\/revisions\/1852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pfoetchenuni.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}